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Was Ihre Gene verraten...

Prostatakrebs
Prostatakrebs gilt als die häufigste Krebserkrankung beim Mann, auch wenn sie Dank frühzeitiger Diagnostik und guter Therapie häufig geheilt werden kann. 30 % der Männer über 70 haben ein verstecktes Prostatakarzinom. Nicht alle Männer unterliegen dem gleichen Risiko. Es gibt Familien, die ein deutlich gehäuftes Risiko vorweisen, aber nicht jeder in der Familie muss erkranken.

Das Prostatakarzinom entsteht meist im äußeren Teil der Prostata. Symptome sind häufig lange Zeit nicht vorhanden. Wachstum und Funktion der Prostata sind vom männlichen Hormon Testosteron abhängig, allerdings auch das Wachstum der Karzinomzellen. Das genetische Risiko spielt dabei eine führende Rolle.

Auch Männer kommen in die Wechseljahre, zwar oft weniger stark spürbar, aber doch häufig an der Zunahme der Erkrankungen ablesbar. Die Einnahme von männlichen Hormonen, oder der Vorstufe dieser Hormone kann hilfreich sein, aber eben auch, je nach Veranlagung risikoreich, weil es das Wachstum von Prostatakrebszellen verstärken kann.Daher ist die Gabe von Testosteron und Vorstufen wie das DHEA besonders sorgfältig abzuwägen bei Vorliegen eines Prostatakarzinoms und auch bei Vorliegen genetischer Risiken.

Eine weitere bewiesene Ursache ist die individuelle genetisch vorgebgebene Fähigkeit zur Entgiftung. Täglich werden wir mit Giften belastet. Kleber beim Verlegen von Parkett, Chemikalien wie Formaldehyde in Möbeln, Benzole beim Tanken, die Nitrosamine aus dem gegrillten und dabei verkohlten Fleisch und nicht zu vergessen das Rauchen. Die Entgiftung gelingt uns nicht allen gleich gut, das heißt nicht jeder ist in der Lage Giftstoffe gut abzubauen. Bei nicht wenigen wird durch das Gift die Aktivierung von Prokarzinogenen, also Vorstufen von Krebs ausgelöst. Solche Menschen unterliegen einem deutlich erhöhten Risiko zum Beispiel an Lungenkrebs oder Prostatakrebs zu erkranken. 

Erkennen Sie mit Hilfe der Genanalyse frühzeitig gesundheitliche Risiken  und nutzen Sie die Chance zur optimalen Vorbeugung. Ihr medizinisches Schicksal lässt sich beeinflussen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt!