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Was Ihre Gene verraten...

Arteriosklerose
Arteriosklerose ist eine Erkrankung der Schlagadern, die zu Ablagerungen von Blutfetten, Thromben, Bindegewebe und Kalk in den Gefäßwänden führt. Als Risikofaktoren sind neben Übergewicht, Diabetes mellitus, männliches Geschlecht, Alter und Lebensweise auch einige Genvarianten von entscheidender Bedeutung.

Verengtes BlutgefäßDie sich über Jahre und Jahrzehnte entwickelnde Krankheit verläuft meist völlig symptomlos, bis sie sich durch akute Ereignisse wie Ischämie, Thrombose, Angina Pectoris, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Sekundentod manifestiert.

Kennzeichen der Erkrankung ist eine chronisch fortschreitende Degeneration der Arterien mit Veränderungen der Gefäßwände. Durch Bindegewebswucherung und Einlagerungen von Cholesterin, Fettsäuren und Kalk kommt es zu Verengungen und Elastizitätsverlusten der Schlagadern.

Hier kann Wissen Leben retten! Vorbeugen lässt sich der umgangssprachlich Arterienverkalkung genannten Krankheit mit einer gesunden ausgewogenen gemüse- und fruchtreichen sowie fettarmen Ernährung, Nikotinverzicht, Abbau von Übergewicht sowie eine regelmäßige sportliche Betätigung.

Herzkreislauferkrankungen in Folge von Arteriosklerose sind bis heute die häufigste Todesursache in Deutschland!

Ist der Widerstand im großen arteriellen Kreislauf erhöht, muss unser Herz ständig gegen diesen hohen Druck anpumpen. Sehr häufiges Symptom ist der Bluthochdruck. Dabei leistet das Herz mehr Arbeit, als ihm auf Dauer gut tut. Es vergrößert sich, es kann zu einem Ausleiern der Herzklappen kommen - die Leistungsreserve lässt nach. Bluthochdruck tritt verstärkt bei bestimmten Genvarianten (Polymorphismen) auf. Auch die Wirksamkeit blutdrucksenkender Medikamente wird unter anderem durch unsere genetische Veranlagung mitbestimmt. Eigentlich könnte man dem Patienten eine sehr individuelle Medikation empfehlen. Warnsignal Herzrhythmusstörungen

Übergewicht (Bodymaßindex zwischen 25 und 30) und noch viel mehr Adipositas (Übergewicht mit einem Bodymaßindex von mindestens 30) begünstigt den Bluthochdruck. Warum kann der eine essen, was er will ohne zuzunehmen und der andere braucht scheinbar das Essen nur anzuschauen? Übergewicht ist eben doch nicht nur angefressen. Und Übergewicht kann zu einer Reihe von Erkrankungen führen wie zum Beispiel der Zuckerkrankheit führen. Liegt bei uns häufig und über eine längere Zeit ein zu hoher Zuckerwert im Blut vor, führt dies über eine Verzuckerung von Eiweißen (stellen Sie sich einfach Zuckerwatte vor) zu einem Nachlassen der Elastizität unserer Gefäße. Dies wiederum verstärkt den Bluthochdruck.

Findet dies an den Herzkranzgefäßen statt, kann es zu Herzinfarkt und an den Gefäßen im Gehirn kann zu einem Schlaganfall führen. Die Veranlagung dazu wird vererbt, eine abgestimmte Ernährung, Sport und eine maßgeschneiderte medikamentösen Therapie kann verhindern, dass Arteriosklerose überhaupt entsteht.

Die Kombination von Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen nennt der Arzt das metabolische Syndrom.

Diese und noch einige weitere Veranlagungen zu Herzkreislauferkrankungen kann man sehr frühzeitig bei einem Menschen feststellen. Eine individuelle Risikoprofilanalyse ermöglicht eine ganz konkrete Vorstellung einer maßgeschneiderten Ernährung, medikamentöse Therapie und Lifestyleberatung.

Erkennen Sie mit Hilfe der Genanalyse frühzeitig gesundheitliche Risiken und nutzen Sie die Chance zur optimalen Vorbeugung. Ihr medizinisches Schicksal lässt sich beeinflussen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt!