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Der
ToxoSensor analysiert genetische Varianten wichtiger Enzyme, die
für die Entgiftung, Umweltsensibilisierung und die
Aktivierung von Prokarzinogene (Stoffe, die bei der Entstehung
von Krebs ein Rolle spielen) mit verantwortlich sind.
Untersucht
werden die Abbauenzyme der Phase 1 die Cytochrom P 450 Enzyme
CYP1A1 und CYP1B1 und Enzyme der Phase 2 wie das
Catechol-o-Methyl-Transferase (COMT) oder die Enzyme
Glutathion-S-Transferasen GSTM1, GSTP1 und GSTT1.
Kosten
276,00 € inkl. MwSt.
Überblick
Allergien
und Autoimmunerkrankungen haben in den letzten zwei Jahrzehnten
erheblich zugenommen. Krankheiten wie das Chronic Fatique Syndrom
oder das Multiple Chemical Sensitivity
Syndrom spielen eine immer größere Rolle.
Unser
Körper muss täglich aufs Neue mit Fremdstoffen (Xenobiotika)
fertig werden. Wir kommen in Kontakt mit Lacken und Farben,
mit Lösungsmitteln und Klebern, mit Rauch durch
Passivrauchen, mit Benzolen beim Tanken, mit Aceton
im Nagellack, mit Formaldehyden, die aus Möbeln ausgedünstet
werden, mit Pestiziden beim Gemüse aus nicht ökologischem
Anbau, mit PCP (Weichmachern) in den Plastikflaschen um nur
einige Wenige zu nennen. Der Abbau dieser Stoffe geschieht häufig in
zwei Stufen. Viele dieser Stoffe werden zunächst im Fettgewebe
abgelagert. Bevor sie über Harn und Stuhl oder die Haut
ausgeschieden werden können müssen sie in wasserlösliche Form
umgewandelt werden, anschließend erfolgt dann eine weitere
Umwandlung, dadurch kann der Stoff dann ausgeschieden werden .
Dafür
stellt der Körper wichtige Enzyme zur Verfügung, die Hand in Hand
arbeitend dafür Sorge tragen, dass wir die Fremdstoffe insbesondere
die Giftstoffe, ohne Schaden zu nehmen, wieder aus dem Körper
ausscheiden. Dies geht in der Regel in zwei Schritten, im ersten
Schritt wird durch ein Phase 1 Enzym wie zum Beispiel dem CYP
1B1 der Stoff wasserlöslich gemacht. Aber genau in diesem Zustand
ist der Stoff besonders gefährlich für den Körper, weil es
reaktionsfähig ist.
Jetzt
braucht man auch ein gut und schnell weiterarbeitendes Phase-2-
Enzym wie das GSTM1 zum Beispiel, das den Fremdstoff so
umarbeitet, dass dieser problemlos ausgeschieden werden kann. Das
funktioniert bei den meisten Menschen auch sehr gut. Aber es gibt
genetische Varianten bei denen das eine Enzym gut und schnell, das
andere aber sehr langsam arbeitet. Oder beide Richtungen sind
langsam. Das sind dann die Menschen, die besonders aufpassen müssen,
ob beim Passivrauchen, bei der Berufswahl oder bei der Einrichtung
ihrer Wohnung. Denn eine langsame Entgiftung kann eine Ursache für
Sensibilisierung gegenüber Umweltstoffen darstellen oder kann mit
einem erhöhten Risiko zur Aktivierung von Prokarzinogenen und damit
mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden sein.
Besonders
wichtig ist für Sie die Untersuchung Ihrer Entgiftungsenzyme,
wenn Sie unter folgenden Erkrankungen leiden oder Giftstoffen
beruflich oder privat verstärkt ausgesetzt sind:
Das
Chronic Fatigue Syndrome (CFS) oder auch das Multiple
Chemical Sensitivity Syndrome (MCS) wird mit langsamen
Entgiftungs-Enzymen in Verbindung gebracht.
Einige
Krebsarten wie zum Beispiel der Lungenkrebs, Brustkrebs oder
Prostatakrebs können unter anderem auf einer langsamen
Entgiftung beruhen, da sogenannte Prokarzinogene aktiviert werden
können, die zum Beispiel vom CYP 1A1 nicht rechtzeitig abgebaut
werden können.
Gerade
aktive Raucher aber auch die sogenannten Passivraucher
unterliegen bei langsamer Entgiftung einem erhöhten Risiko zum
Beispiel Lungenkrebs zu entwickeln. Zigarettenrauch enthält über 40
nachgewiesene Karzinogene. Rauchen erhöht das Lungenkrebsrisiko um
zumindest das Dreifache. Bei entsprechender Genetik liegt das Risiko
deutlich höher.
Chronischer
Stress produziert vermehrt Stresshormone, die unter
anderem über das COMT abgebaut werden. Chronischer Stress kann zu
vielen Erkrankungen wie Depressionen oder Herzkreislauferkrankungen
beitragen.
Die
zu hohe oder zu lange Einnahme von Hormonen im Rahmen einer
Hormonersatz-therapie (HRT) kann bei sehr langsam
arbeitendem COMT zu einer verstärkten Belastung mit aktivierten
Prokarzinogenen führen, da der Abbauweg durch die Hormone blockiert
sein kann. Es wird ein Zusammenhang mit der Entwicklung von
Brustkrebs diskutiert.
Berufliche
Exposition stellt teilweise ein größere Belastungssituation der
Enzyme da, wie zum Beispiel bei Malern und Lackierern oder bei
Frisören durch die Einatmung von giftigen Dämpfen.
Die
Raumbelastung im privaten und beruflichen Umfeld mit früher
verwandten Isolationsstoffen wie Asbest, mit belasteten Böden oder
beschichteten Möbeln wird häufig noch unterschätzt. Viele Räume
sind heute noch stark belastet mit Formaldehyden, sogar in den Böden
vieler Schulen ist heute noch PCB verarbeitet.
Sensible
Menschen sind oftmals nicht in der Lage Fremdstoffe ausreichend
schnell zu entsorgen. Das Fehlen dieses Abbaus kann unter anderem
auch zu Konzentrationsstörungen führen. Man diskutiert zum Beispiel
bei Lehrern und Schülern einen Zusammenhang mit Belastungen in Böden
bei chronischem Stress und den immer häufiger auftretenden
hyperaktiven Kindern aber auch dem Burnout, das sich
deutlich gehäuft bei Lehrern findet.
Der
ToxoSensor hilft Ihnen und Ihrem Arzt einzuschätzen, ob Sie
besonders vorsichtig sein müssen in der Belastung mit Fremdstoffen.
Es kann Ihnen bei Entscheidungen im Beruf und im Privaten helfen
Belastungssituation zukünftig besser zu vermeiden. Es liefert Ihnen
vielleicht die Erklärung für von Ihnen immer wieder festgestellte
Unverträglichkeiten, die von anderen in Ihrem privaten Umfeld bisher
nicht verstanden werden konnten.
Die
Untersuchung ist ein einfacher Wangenabstrich. Sie müssen nicht
nüchtern sein. Nach ungefähr 14 Tagen wird das Ergebnis Ihrem Arzt
zugeschickt. Er wird Sie ausführlich und kompetent beraten.
Gendiagnostikgesetz
Nach
dem neuen Gendiagnostikgesetz sind keine Internetanalysen in
Deutschland erlaubt. Der Arzt, der die Analyse vornimmt muss Sie
persönlich vorab und anschließend beraten.
Die
Untersuchung unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht und wird
Ihnen von Ihrem Arzt ausgehändigt.
Da
es sich um eine präventionsmedizinische(vorsorgliche) Diagnostik
handelt und nicht der Stellung einer Diagnose dient, sind
Krankenkassen in der Regel nicht dazu verpflichtet die Kosten zu
übernehmen.
Eine
Krankenkasse hat kein Recht darauf Sie zu fragen, ob Sie eine Analyse
haben vornehmen lassen, sie darf auch nicht nach dem Ergebnis fragen,
sie darf Sie auch nicht auffordern eine Analyse durchzuführen.
Eine
Lebensversicherung darf Sie nicht auffordern eine Analyse durchführen
zu lassen. Sie darf Sie nicht nach Genanalysen fragen, solange der
Wert der Versicherungssumme die 300000,00 € nicht überschreitet.
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