|
Der
NeuroSensor analysiert die genetischen Varianten im Bereich des
Apolipoprotein E und des MTHFR Gens. Beide Bereiche werden mit einem
erhöhten Risiko zu der Entwicklung einer Demenz der Alzheimer
Form Verbindung gebracht.
Untersucht
werden die genetischen Varianten des APOE im Codon 112, APOE
Codon 158 und das MTHFR-Gen.
Kosten
199,80 € inkl. MwSt.
Überblick
In
Deutschland leiden aktuell mehr als eine Million Menschen unter einer
Demenzerkrankung, 700.000 davon unter Morbus Alzheimer. Jedes Jahr
werden etwa 200.000 neue Demenzerkrankungen diagnostiziert, von denen
etwa 120.000 vom Alzheimertyp sind. 70 % der Betroffenen sind Frauen,
was allerdings mit der deutlich höheren Lebenserwartung
zusammenhängen könnte. Es werden je nach Alter beim
Krankheitsbeginn early onset (früher Beginn bis 65 Jahre) und late
onset (später Beginn älter 65 Jahre) der Erkrankung unterschieden.
APO
E4/E4
Es
gibt ein Gen, das in einer speziellen Variante (Apo E4/E4) vorliegend
die Bereitschaft deutlich erhöht einen M. Alzheimer zu erleiden.
Insgesamt liegt das Lebenszeitrisiko einer 65jährigen Person bei
12-15%, das heißt mit einer Wahrscheinlichkeit von 12-15 % wird ein
Mensch dieses Alters später einen Alzheimer entwickeln. Der Besitz
eines APO E4-Allels (also entweder vom Vater oder von der Mutter)
erhöht die Wahrscheinlichkeit bereits auf 29%. Außerdem geht man
davon aus, dass APO E4 zu einem früheren Beginn einer
Alzheimer-Demenz führt. So zeigen Patienten, die vom Vater und der
Mutter gleichzeitig die E4 Variante geerbt haben, also homozygot für
E4 sind, im Durchschnitt 15 Jahre früher Symptome der Krankheit als
Menschen mit einem E2- oder E3-Allel.
Es
wird diskutiert, dass bei diesen betroffenen Patienten eine
entsprechende Änderung im Life-Style zu einem erfolgreichen
Herauszögern des Beginns vom Alzheimer führen kann. Besondere
Bedeutung haben dabei die regelmäßige Bewegung, Gehirntraining,
Beibehalten der Sozialkontakte, vitaminreiche (z.B. B-Vitamine,
Resveratrol) und an Omega3Fettsäuren reiche Ernährung. Auch die
Hormonersatztherapie (HRT) wird als möglicher Präventionsansatz
diskutiert, da bei Patienten mit HRT der Alzheimer statistisch
signifikant seltener auftritt. Frühzeitig eingenommene Medikamente
gegen Demenz können das Fortschreiten der Demenz positiv
beeinflussen. Aber all dies setzt voraus, dass man frühzeitig an
eine Therapie oder noch besser an Präventionsmaßnahmen denkt.
MTHFR
Auch
die Belastung mit hohen Homozysteinspiegeln durch eine genetische
Variante im MTHFR Gen führt, vermutlich aufgrund der chronischen
Entzündungssituation im Bereich der Hirngefäße, zu einem
zusätzlichen Risiko der spontanen Entwicklung einer Demenz vom
Alzheimer Typ. Es verbessert daher auch der Einsatz von
entzündungshemmenden Medikamenten das Risiko zur Entwicklung einer
Demenz.
Wann
haben Sie u.a. ein erhöhtes Risiko:
wenn
Sie Familienangehörige mit Demenz vom Alzheimertyp haben.
wenn
Sie unter chronischem Stress stehen, da chronischer Stress zu
vielen Erkrankungen wie Depressionen oder Herzkreislauferkrankungen
beitragen kann
wenn
Sie im Alter unter Depressionen leiden, denn 30 % der
Depressionen gehen im Alter
innerhalb
von einem Jahr in eine Demenz über.
wenn
Sie unter chronischem Nährstoffmangel leiden,
einen Folsäuremangel haben und die Omega-3-Fettsäuren fehlen
Hinweis
auf eine beginnende Demenz könnte sein:
wenn
Sie das Gefühl haben, dass Sie unter einer nachlassenden
Gedächtnisleistung leiden
wenn
Sie im Alltag nicht mehr so leistungsfähig sind, Ihnen plötzlich
Dinge schwerfallen, die früher sehr leicht von der Hand gingen
wenn
Sie Schwierigkeiten haben Worte zu finden
wenn
Sie plötzlich im Alter unter einer Depression leiden
Der
NeuroSensor hilft Ihnen und Ihrem Arzt einzuschätzen, ob Sie
besonders aktiv einer Demenz vorbeugen sollten. Es kann Ihnen bei
Entscheidungen im Beruf und im Privaten helfen Belastungssituation
zukünftig besser zu vermeiden. Es gibt Ihnen eventuell endlich die
Sicherheit, dass die familiäre Belastung bei Ihnen nicht vorhanden
ist. Es ist wichtig frühzeitig entsprechende Untersuchungen und
begleitende Therapien einzuleiten.
Die
Untersuchung ist ein einfacher Wangenabstrich. Sie müssen nicht
nüchtern sein. Nach ungefähr 14 Tagen wird das Ergebnis Ihrem Arzt
zugeschickt. Er wird Sie ausführlich und kompetent beraten.
Gendiagnostikgesetz
Nach
dem neuen Gendiagnostikgesetz sind keine Internetanalysen in
Deutschland erlaubt. Der Arzt, der die Analyse vornimmt muss Sie
persönlich vorab und anschließend beraten.
Die
Untersuchung unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht und wird
Ihnen von Ihrem Arzt ausgehändigt.
Bei prädiktiven Genanalysen handelt es sich um eine präventionsmedizinische (vorsorgliche) Diagnostik, die nicht der Stellung einer Diagnose dient, sind
Krankenkassen in der Regel nicht dazu verpflichtet die Kosten zu
übernehmen.
Eine
Krankenkasse hat kein Recht darauf Sie zu fragen, ob Sie eine Analyse
haben vornehmen lassen, sie darf auch nicht nach dem Ergebnis fragen,
sie darf Sie auch nicht auffordern eine Analyse durchzuführen.
Eine
Lebensversicherung darf Sie nicht auffordern eine Analyse durchführen
zu lassen. Sie darf Sie nicht nach Genanalysen fragen, solange der
Wert der Versicherungssumme die 300000,00 € nicht überschreitet.
|