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Was Ihre Gene verraten...

Hormonersatztherapie

Die Wechseljahre waren vor 100 Jahren noch kein großes Problem. Frauen wurde damals im Schnitt nur 46 Jahre alt. Frauen werden heute fast doppelt so alt. Im Rahmen einer Hormonersatztherapie soll durch die Ergänzung der weiblichen Hormone, die der Körper in den Wechseljahren nicht mehr in ausreichendem Maße produzieren kann, der Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Dies kann jedoch auch ein begünstigte Faktoren für den Brustkrebs darstellen.

Die genaue Dosierung ist bei der Hormonersatztherapie entscheidendDer weibliche Körper ist zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr gravierenden Veränderungen unterworfen. In der Menopause lässt die Produktion von Sexualhormonen nach, was mit dem Ende der Fruchtbarkeit einhergeht. Der Hormonhaushalt muss in dieser umgangssprachlich als Wechseljahre bezeichneten Lebensphase ein neues Gleichgewicht finden, was für die betroffene Frau oft mit körperlichen und psychischen Beschwerden einhergeht.

Dazu können unter anderem Schweißausbrüche, Schlafstörungen und Hitzewallungen zählen. Oft werden auch ein Spannungsgefühl in der Brust, zunehmende Antriebslosigkeit, labile Stimmungslage bis hin zu depressiven Verstimmungen beklagt. Die Monatsblutungen werden unregelmäßig und hören schließlich ganz auf. Durch den Mangel an Östrogenen (weibliche Hormone) können altersbedingte Erkrankungen wie Osteoporose, Inkontinenz, Herzinfarkt und Alzheimer verstärkt auftreten. Der Einsatz der Hormonersatztherapie bildet eine Möglichkeit der Prävention und Therapie.

Aber Östrogene sind auch in Verruf gekommen. So konnte in einer großen amerikanischen Studie die Hormonersatztherapie als begünstigter Faktor für Brustkrebs nachgewiesen werden und ein zu später Beginn einer Hormonersatz- therapie nach Jahren des Hormonmangels scheint das Auftreten von Herzinfarkten zu begünstigen. Östrogene können allerdings auch nachweislich das Darmkrebsrisiko senken.

Hormonersatztherapie niedrig dosiert, und für einen begrenzten Zeitraum gegeben, kann für viele Frauen einen deutlichen Vorteil bringen. Die Kenntnis der individuellen Veranlagung kann bei der Entscheidung sehr hilfreich sein. Es gibt Variationen in unseren Genen, die den Auf und Abbau unserer Hormone steuern und eine Reihe von weiteren Genvarianten werden mit einem erhöhten Risiko zu Brustkrebs in Verbindung gebracht. Das Osteoporoserisiko und das Risiko zum Herzinfarkt kann man einschätzen. So kann man die Vorteile gegen die Risiken abwägen.

Erkennen Sie mit Hilfe der Genanalyse frühzeitig gesundheitliche Risiken  und nutzen Sie die Chance zur optimalen Vorbeugung. Ihr medizinisches Schicksal lässt sich beeinflussen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt!

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Seit einigen Jahren bringen molekulare Techniken hier immer mehr Erfolge.

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