Was Ihre Gene verraten...
Osteoporose (ein verstärkter Abbau von Knochensubstanz) ist eine der großen altersbedingten Erkrankungen. Der Auf- und Abbau der Knochensubstanz wird unter anderem durch Östrogen (ein Sexualhormon, dass Frauen aber auch Männer haben) gesteuert.
Frauen werden im Durchschnitt inzwischen 88 Jahre alt. Davon sind sie teilweise 30-40 Jahre ohne den schützenden Effekt des Östrogens. Dadurch steigt mit zunehmendem Alter auch die Anzahl der Erkrankungen an Osteoporose. Eine der besten Möglichkeiten zur Verhütung der Osteoporose ist der Sport und eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D und Calcium durch eine gute Ernährung und durch Sonne. Aber das Risiko zur Entwicklung einer Osteoporose ist nicht bei jedem Menschen gleich groß. Da gibt es gentisch bedingt große individuelle Schwankungen.
Solange Frauen noch unter dem Einfluss ihrer Östrogenen stehen erleiden sie deutlich weniger Herzinfarkte als gleichaltrige Männer, ihre Gefäße entwickeln viel später die Arteriosklerose und damit Herzkreislauferkrankung. Das gleicht sich nach Einsetzten der Wechseljahre sehr schnell aus, dass Risiko ist mit Mitte 60 vergleichbar.
Frauen, die vor der Entscheidung stehen Hormone zu nehmen müssen eine ganze Reihe von Dingen beachten. Ihre individuelle Veranlagung kann bei dieser Entscheidung sehr hilfreich sein. Hormonersatztherapie niedrig dosiert, und für einen begrenzten Zeitraum gegeben, kann für manche Frauen einen deutlichen Vorteil bringen. Sie kann das Darmkrebsrisiko nachweislich senken, eine Inkontinenz kann sich unter dem Einfluss der Östrogene verbessern. Aber da gibt es das Brustkrebsrisiko.
Durch Genanalyse gelingt es die möglichen Risiken gegen die Vorteile besser abzuschätzen und somit den Frauen entsprechend individuell zu beraten. Zu wissen, ob man zu der Gruppe der Frauen gehört, die genetisch profitieren, oder ein größeres Risiko in sich tragen kann somit bei einer Entscheidung sehr hilfreich sein.
Erkennen Sie mit Hilfe der Genanalyse frühzeitig gesundheitliche Risiken und nutzen Sie die Chance zur optimalen Vorbeugung. Ihr medizinisches Schicksal lässt sich beeinflussen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt!
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